Wallfahrtskirche Riffian

 

 

 

Amtseinführung Pfarrseelsorger und Pfarrverantwortliche

 
Im Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse heißt es: „Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Manuela Gumpold Unterweger, hat dieses Zitat in ihre Begrüßung des neuen Pfarrers von Riffian und Kuens, Edmund Ungerer, eingeflochten. Es werde eine neue Seite eines Buches aufgeschlagen, durch den Abschied von Pfarrer Florian Platter und die Übergabe an Pfarrer Edmund Ungerer vollziehe sich wie durch die Ernennung der beiden neuen Pfarrverantwortlichen Hubert Pixner für Riffian und Konrad Wieser für Kuens Wandel und Neubeginn.

Am Sonntag, 18. September 2016, wurde Mag. Edmund Ungerer, seit dem 1. September vom Bischof ernannt, feierlich in sein Amt eingeführt. Dekan Hans Pamer, Pfarrer Florian Platter, die Pfarrgemeinderäte von Riffian und Kuens, Abordnungen der beiden Gemeinden, allen voran Bürgermeister Franz Pixner, und die Ministranten geleiteten unseren neuen Pfarrer vom Widum zum Kircheneingang, wo bereits die Musikkapelle und Abordnungen der Feuerwehr und der Schützen Aufstellung genommen hatten.

Bürgermeister Franz Pixner hieß den neuen Pfarrer herzlich willkommen und dankte bei dieser Gelegenheit gleichzeitig Pfarrer Florian Platter, der in den verdienten Ruhestand tritt, jedoch weiterhin als Seelsorger in unseren beiden Dörfern tätig sein wird, für sein langjähriges segensreiches Wirken. Dekan Hans Pamer übergab dem neuen Pfarrer offiziell den Kirchenschlüssel, mit dem, wie er später in der Festpredigt betonte, eine große Verantwortung verbunden sei und der die Herzen der Menschen öffnen solle.

Während des feierlichen Gottesdienstes, der vom Kirchenchor und der Organistin musikalisch mitgestaltet wurde, folgten dann die weiteren feierlichen offiziellen Handlungen: Die Überreichung des Lektionars, der Treueeid des neuen Pfarrers, die Unterschrift der Protokolle, die Überreichung der Ernennungsurkunden und die Übergabe des Altars an den neuen Pfarrer. Nach der Eucharistiefeier richtete Pfarrer Edmund Ungerer schließlich seine Begrüßungsworte an die Pfarrgemeinde.

Die würdige Feier endete mit einem Umtrunk im Widumgarten, zu dem die ganze Pfarrgemeinde eingeladen war und wo es Gelegenheit gab, den neuen Pfarrer persönlich willkommen zu heißen und Gratulationen auszusprechen.

Wir wünschen unserem neuen Pfarrer einen guten Einstand und weiterhin viel Freude an seinen vielfältigen Aufgaben, zu denen nun auch die Seelsorge für Riffian und Kuens dazukommt, unserem geschätzten Florian Platter einen schönen und vor allem gesunden Ruhestand und den beiden neuen Pfarrverantwortlichen viel Kraft für ihre Arbeit in unseren Pfarrgemeinden.


Text und Foto Karl Augscheller 

 

 

 

 

45-jähriges Priesterjubiläum Florian Platter

 

Weitere Fotos in unserer Fotogalerie!

 

 

25-jähriges Priesterjubiläum Michel Libambu

  

 

Dr. Burgl Pircher und Pfarre Riffian gewinnen 1. Preis für innovative Bildungsarbeit 

(v.l.n.r. Simon Walter KBW-Vorstand, Dr. Burgl Pircher,  Manuela Gumpold Unterweger PGR- Vorsitzende Riffian, Maria Mair Erwachsenenbildung Riffian, Astrid Schweiggl Raiffeisenverband)

Kürzlich fand im Pastoralzentrum in Bozen die Mitgliederversammlung des Katholischen Bildungswerkes (KBW) statt. Der Vorsitzende Eugen Runggaldier führte durch eine abwechslungsreiche Sitzung. Die pädagogische Mitarbeiterin Sabine Schön und Leiter Hannes Rechenmacher konnten auf ein inhaltlich und finanziell erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Rund zwei Drittel der Veranstaltungen entfielen auf die religiöse Erwachsenenbildung, an zweiter Stelle reihte sich wie bisher der Bereich „Gesundheit“ mit 16% ein. Zu den Höhepunkten im Jahr 2014 zählten die Ausbildung zur Bibliolog-Leiterin oder die Sendungsfeier für Nikolausdarsteller mit Bischof Ivo Muser. Rechnungsprüfer Christian Januth bestätigte die korrekte Verwaltung, woraufhin der Vorstand von der Vollversammlung entlastet wurde.

Der erste Preis für innovative und nachhaltige ehrenamtliche Bildungsarbeit im Wert von 850 Euro, der vom Raiffeisenverband Südtirol gestiftet wurde, ging heuer an die Pfarrei Riffian mit Burgl Pircher für das Projekt „Basisinfo Christentum“. Dr. Burgl Pircher entdeckte die neuartige Informationsreihe über zentrale Inhalte des christlichen Glaubens in Österreich und setzte es in Riffian mit dem zuständigen Ausschuss als erste eigenständig um. Mittlerweile wurde die Vortragsreihe von zwölf Einheiten in dreizehn verschiedenen Orten in Südtirol durchgeführt. Außerdem setzen sich die Jugenddienste derzeit mit einer jugendgerechten Umsetzung des Projektes auseinander.

Der zweite Preis ging an den Jugendausschuss der Pfarrei Kurtatsch für die Veranstaltung „Glaube schmeckt – kochend den Glauben entdecken“.

Der dritte Preis ging an die Jungschar Untermais für eine neue Art der interaktiven Kirchenführung „Such die Kirchenmaus“.

 

 Initiative Kellergespräche

 

Papst Franziskus ermuntert, in der Seelsorge das Argument „Es wurde immer so gemacht“ aufzugeben

und wagemutig und kreativ zu sein, neue Wege der Weitergabe des Glaubens zu suchen.

In diesem Sinn findet der Pfarrgemeinderat den Widumkeller als geeignete Plattform für offene Gesprächsabende über den Glauben, die Bibel, die Kirche und das Gemeindeleben.

Der Pfarrer und ein/e Moderator/in leiten die Diskussionen, die sachlich, entspannt und freundschaftlich sein sollen, manchmal aber auch kontrovers und hitzig werden können. Jede/r kann sich zu Wort melden oder auch nur zuhören.

Der Pfarrgemeinderat startet dieses Angebot als Möglichkeit, die Glaubensgemeinschaft mit allen Interessierten  zu fördern, indem wir Probleme gemeinsam  zu lösen versuchen und das Wort Gottes als Hilfe für unsren Lebensweg begreifen.

Papst Franziskus ermuntert, in der Seelsorge das Argument „Es wurde immer so gemacht“ aufzugeben und wagemutig und kreativ zu sein, neue Wege der Weitergabe des Glaubens zu suchen.

In diesem Sinn findet der Pfarrgemeinderat den Widumkeller als geeignete Plattform für offene Gesprächsabende über den Glauben, die Bibel, die Kirche und das Gemeindeleben.

Der Pfarrer und ein/e Moderator/in leiten die Diskussionen, die sachlich, entspannt und freundschaftlich sein sollen, manchmal aber auch kontrovers und hitzig werden können. Jede/r kann sich zu Wort melden oder auch nur zuhören.

Der Pfarrgemeinderat startet dieses Angebot als Möglichkeit, die Glaubensgemeinschaft mit allen Interessierten  zu fördern, indem wir Probleme gemeinsam  zu lösen versuchen und das Wort Gottes als Hilfe für unsren Lebensweg begreifen.

 

Fasching in Riffian

Die Pfarrgemeinderäte beteiligen sich am Faschingsumzug als flotte Flieger.

Das Motto: Wir bleiben auf Kurs! 

Weitere Fotos in unserer Fotogalerie.

 


Klausur des Pfarrgemeinderates Riffian: Die Zukunft wagen

Angesichts der Umbrüche und vielen kritischen Stimmen in der Katholischen Kirche ist die Arbeit im PGR oft eine Herausforderung. Durch den Wegfall von Althergebrachtem entsteht Verunsicherung. Gerade diese Unsicherheit bringt es mit sich neue Wege in der Gestaltung des Pfarrlebens zu gehen.

Am 17. Jänner trafen sich die Pfarrgemeinderäte von Riffian zur Klausur im Liebeswerk in Meran. Zum besinnlichen Teil am Vormittag waren auch die Vermögensverwaltungsräte eingeladen. Albert Ebner, Pfarrer von Burgstall und Sinich sprach zum Thema der Klausur “ Die Zukunft wagen“.  Pfarrer Ebner zeigte an Hand von Bibelstellen (Numeri  13 und Deuteronomium 1,25-33), dass es schon immer eine Herausforderung für die Menschen war, mit Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft zu blicken.

Immer wieder fehlte es den Menschen am Mut, darauf zu setzen, dass Gott sie führt und dass dies auch heute und morgen noch so sein wird. Albert Ebner ermutigte die Anwesenden nicht in Gewohnheiten zu ersticken, sondern das Neue zu suchen und für den heutigen Christ zeitgemäße Angebote zu entwickeln. „ Neues bringt aber auch Angst und Unsicherheit. Ein gläubiger Christ, baut darauf, dass Gott ihn führt und lenkt. Wir können viel planen, das Gelingen liegt aber nicht mehr in unserer Hand.“

Mit diesen Impulsen ging es in die Mittagspause. Beim gemeinsamen Mittagessen im Yosiag wurde leidenschaftlich diskutiert , aber auch gelacht und Gemeinschaft gepflegt. Am Nachmittag ging es dann um die konkrete Planung des Pfarrlebens und die Durchführung verschiedener Veranstaltungen.  Die Bestrebungen des Pfarrgemeinderates sind es, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen, auch wenn manche Vorstöße und Änderungen vielleicht unpopulär sind. Wir möchten trotzdem Hoffnung ausstrahlen, dass es ein gutes Morgen gibt.

 

 

 

 

Segnung der neuen Statue des hl. Josef Freinademetz in der Wallfahrtskirche

 

 

Am 1.Mai 2014, Fest des hl. Josef, fand bei der Abschlussandacht des 1.Gebetstages die Segnung

der neuen Statue des hl. Josef Freinademetz statt.

 

Der Bildhauer Emerich Senoner, seit einigen Jahren wohnhaft in Kuens, hat sich von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates von Riffian motivieren lassen, für die Wallfahrtskirche unentgeltlich diese Statue herzustellen. Sie ist aus Lindenholz reliefartig  geschnitzt, 95 cm hoch und stellt den Heiligen dar, wie er sich liebevoll einem Chinesenkind zuwendet, das vertrauensvoll zu ihm aufblickt. Nach einer Besinnung über das Leben

und Wirken des Heiligen unserer Heimat sprach der Künstler einige Worte und drückte seine Freude aus, dass sein Werk in dieser beliebten Gnadenstätte einen würdigen Platz zur Verehrung gefunden hat. Nach den Fürbitten und dem Segnungsgebet erfolgte der feierliche Eucharistische Segen. Der Kirchenchor Riffian trug zur feierlichen Gestaltung der Segensfeier teil.

Anschließend lud der Pfarrgemeinderat den Künstler mit seinen Angehörigen und einigen Mitarbeitern und Sängern zu einer fröhlichen Feier im Keller ein.

Möge der hl. Josef Freinadametz für viele Pilger und unsere Pfarrgemeinde ein wirksamer Fürsprecher sein und dem Künstler zum Segen gereichen.

 

 

 

 

 

Tauffeier in der Osternacht 2014 in Riffian

 

Die Gottesdienstgemeinde durfte in der Osternacht in Riffian eine besonders erfreuliche Feier miterleben, die Taufe, Firmung und Erstkommunion einer Erwachsenen.
 

Arijana Mahmutovic aus Bosnien, Jahrgang 1984, seit einigen Jahren in Riffian ansässig,

mit Jonas Prünster verheiratet, hat sich im Herbst vergangenen Jahres entschieden,

in die katholische Kirche aufgenommen zu werden. Sie hat bereits das christliche Leben kennen gelernt und wünschte, an allen kirchlichen Feiern als Mitglied teilnehmen zu dürfen.
 

Pfarrer Florian Platter hat dies dem bischöflichen Ordinariat mitgeteilt und dann den Auftrag erhalten, die Bewerberin auf die Sakramente vorzubereiten und diese zu spenden. Am 1.Fastensonntag, 9.März, hat Arijana mit sechs anderen Taufbewerberinnen aus unserer Diözese im Dom in Bozen an der Zulassungsfeier zur Taufe durch den Bischof teilgenommen. Mit dem Pfarrer und den zwei Patinnen hat sie die Gestaltung der Aufnahmefeier besprochen und sich darauf vorbereitet. Da sich dieses besondere Ereignis ziemlich herumgesprochen hatte, kamen auch erfreulich viele Besucher zur Osternachtfeier in die Kirche.

Nach der Taufwasserweihe hat der Pfarrer der Taufbewerberin die Sakramente der Taufe und Firmung gespendet und zur Kommunion der neuen Christin den Leib und das Blut Christi gereicht. Zum Abschluss des Gottesdienstes brachte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Manuela Gumpold Unterweger die Freude der Pfarrgemeinde und ihre Segenswünsche zum Ausdruck und überreichte mit Applaus begleitet der Neugetauften ein Geschenk als Zeichen der Verbundenheit mit ihr.

Dieses persönliche Glaubenszeugnis von  Arijana und die ganze Gestaltung dieser einmaligen Feier hat bei den Mitfeiernden und darüber hinaus Wohlgefallen und tiefgehende Eindrücke

hervorgerufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40. Priesterjubiläum des Josefsmissionars Karl Oberprantacher

 

...weitere Fotos in der Fotogalerie...

 

Im Oktober begeht die Kirche Erntedank und den Weltmissionssonntag. Der Sonntag, 20. Oktober 2013, war deshalb gut gewählt, um mit dem Josefsmissionar Karl Oberptantacher, Brugger Karl aus Riffian, sein 40.Priesterjubiläum und ein Fest des Dankes für seine jahrzehntelange Missionsarbeit in Afrika zu feiern.

Nach dem festlichen Einzug  in die Wallfahrtskirche von Riffian, in der sich neben der Brugger-Großfamilie die Riffianer und Kuenser zu dieser Feier  versammelt hatten, begrüßte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Riffian, Manuela Gumpold Unterweger, den Jubilar, der gemeinsam mit unseren beiden Pfarrern Florian Platter und Oswald Gasser und seinem Mitbruder, Regionalsuperior P. Anton Steiner, den Festgottesdienst hielt, der musikalisch vom Kirchenchor und der Bläsergruppe der Musikkapelle feierlich umrahmt wurde.

Manuela überbrachte die Gratulationen der Pfarrgemeinde und stellte die Überlegung an, was wohl einen jungen Südtiroler Ordenspriester dazu bewogen haben mag, die Heimat, die Berge, die Familie, die Freunde, lieb gewonnene Gewohnheiten und jeglichen Komfort gegen ein Leben unter den Armen in  Afrika einzutauschen. Idealismus und Mut werden in jedem Fall dazu gehört haben, vielleicht auch ein Quäntchen Abenteuerlust.

Sie sprach auch das veränderte Verständnis von Mission heute gegenüber dem früherer Zeiten an: Der Auftrag zur Bekehrung der „wilden Heiden“ ist längst einer hohen Wertschätzung für andere Kulturen und der Offenheit gegenüber anderen Glaubensvorstellungen gewichen.

 

Das von Manuela dem Jubilar überreichte Aquarell von Sepp Mitterhofer soll ihm in Afrika ein Stück Heimat sein. 

 

Der Jubilar bestätigte dann in seiner Predigt das von Manuela angesprochene heutige Missionsverständnis. Das „Retten alle Seelen“ hatten die Josefsmissionare von Mill Hill in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf ihre Fahnen geschrieben. In den 1960er Jahren erfuhr der Missionsgedanke im Zuge der Erneuerungen durch das 2. Vatikanische Konzil eine radikale Wendung: Mission sollte fortan keine Einbahnstraße mehr sein, sondern ein  Geben und Nehmen, Inkulturation, also das Einbringen von Gedanken und Ansichten von einer Kultur in die andere, sah die Mission nun als ihr vordringliches Anliegen.

"Als junger Student hatte ich anlässlich einer Missionsausstellung in Brixen den ersten Kontakt zu dunkler Haut, die Hand des dort anwesenden farbigen Missionars hielt ich länger als üblich fest", erinnerte sich der Jubilar in seiner Predigt und erzählte, dass umgekehrt insbesondere die Kinder bei den Massai an der Haut der Weißen kratzten und an den langen hellen Haaren der weißen Besucher zupften, um die Echtheit zu überprüfen – Aufeinandertreffen der Kulturen im Kleinen.

 

Den Ausführungen des Jubilars konnte man unschwer entnehmen, dass das Leben als Missionar, ziemlich weit entfernt von romantischer Exotik, im Wesentlichen aus harter Arbeit besteht. Nach 10 Jahren in Brixen und Absam, die der Jugendarbeit und der Seelsorge gewidmet waren, verbrachte Karl Oberprantacher ein  Jahr in Uganda und daraufhin fast 30 Jahre bei den Massai in Kenia. Drei vollkommen fremde Sprachen, Massai, Suaheli und Kipsigis, waren zu erlernen, Kirchen, Schulen und Krankenstationen waren aufzubauen, wobei der Missionar durchaus auch im wahrsten Sinne des Wortes Hand anzulegen hatte.

Die letzten acht Jahre waren dem Aufbau eines Kulturzentrums in Oltepesi in der Nähe von Nairobi gewidmet; diese Bildungsstätte vermittelt verschiedensten Personen Kultur und Sprache der Massai. Andererseits bekommt ein Missionar auch viel zurück, wenn er erleben darf, dass die Arbeit für die Menschen in Afrika etwas bewirkt,  und mit welcher Hingabe die jungen christlichen Gemeinden arbeiten oder ihre Gottesdienste feiern.

 

 

Vizebürgermeister Stefan Unterthurner überbrachte die Gratulation der Gemeindeverwaltung und unterstrich insbesondere die Verbundenheit des Jubilars mit seinem Heimatdorf.
Vor der Kirche wurde der Jubilar dann von der Pfarrgemeinde mit Applaus begrüßt. Der Kinderchor „Vox jubilans“ unter der Leitung von Hans Schmidhammer überraschte nach einem tirolerischen Begrüßungslied mit zwei Liedern in Massai und Suaheli.

Beim anschließenden Umtrunk im Widumgarten, den der Kinderchor „Vox jubilans“ mit einigen Liedern umrahmte, bot sich dann die Gelegenheit, dem Jubilar persönlich zu gratulieren und die eine oder andere Erinnerung auszutauschen.

Auf unseren Missionar warten in Afrika bereits neue Herausforderungen, wir wünschen ihm dazu viel Kraft und Gesundheit  und weiterhin Gottes Segen.
 
Karl Augscheller
 

Pfarrfest einmal anders

Dieses Jahr stand das Pfarrfest unter dem Motto „Tag der offenen Kirchentür“

Am 21. Juli feierten wir die hl. Messe in unserer Wallfahrtskirche. Anschließend begann das Fest im Widumanger. Was Gutes zum Essen und am Nachmittag Kaffee und Kuchen durften natürlich nicht fehlen.

Die verschiedenen kirchlichen Vereine hatten  Stände aufgebaut um Einblick in ihre Tätigkeit zu geben. Auch gab es die Möglichkeit das Kirchenensemble zu besichtigen.

Auf dem Programm standen: Kunsthistorische Kirchenführung von Dr. Sepp Pircher, Einblick in das Pfarrarchiv mit interessanten Ausführungen von Dr. Burgl Pircher, Infos zu den Sanierungsarbeiten am Widum von Geometer Sepp Mitterhofer, Turmbesteigung mit Markus Kuen vom Kath. Männerbund, Blick in die Sakristei mit Mesnerin Maria Mair, PowerPoint der Ministranten im Widumkeller über ihre Tätigkeit. Für die Kinder gabs eine Hüpfburg, Spiele und eine Malecke, organisiert von der Jungschar.Mit den Ministranten suchten wir Bibelpflanzen rund um das Kirchenensemble.

Der Bildungsausschuss stellte den frischgedruckten Kirchenführer vor, der jetzt zum Verkauf in der Kirche aufliegt. Diese Broschüre wurde in 2 jähriger Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat, dem Vorsitzenden des Bildungsausschuss Riffian Kuens Dr. Sepp Kröss und Dr. Sepp Pircher erstellt. Finanziell unterstützt wurde das Prokjekt von der Gemeinde Riffian, der Raiffeisenkasse und dem Bildungsausscshuss.

Einige Besucher brachten die Puzzleteile von der Pfarrversammlung mit und das Foto von der Kirche wurde zusammen gesetzt.: unter den Teilnehmern fand eine Verlosung statt.

 
Die Pfarrgemeinderätin Monika Hopfhauer führte charmant und humorvoll durch die Versteigerung von drei historischen Dachziegel mit Jahreszahl. Ersteigert wurden sie von Klaus Almberger, Urban Unterweger, BM Alois Kuen. Diese brachten einen Erlös von 530 Euro für die Widumdachsanierung ein.

 

Manuela Gumpold-Unterweger, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates ging in Ihrer Rede auf das Motto des Pfarrfestes ein:
„Die offene Kirchentür ist ein Symbol für uns im PGR uns zu öffnen für Neues und auch mutig neue Wege zu gehen.“
Bei diesem Fest wurde auch den kirchlichen Vereine im Dorf die Möglichkeit geboten, ihre Aktionen und Tätigkeiten vorzustellen. Manuela bedankte sich bei den Vereinen, die dieses Fest mitgetragen hatten: Kath. Familienverband, Kath. Frauengruppe, dem Männerbund, Jungschar, Ministranten, Öffentliche Bibiliothek Riffian.
 
Die Sanierung des Widums ist fertig gestellt und auch im Widumanger gab es neues zu sehen: die Theke wurde von Otto Unterthurner und fleißigen Helfern ausgebaut. Die Vorsitzende  bedankte sich bei Messner Kassian Mair, den Schützen die mit Hubert Pixner die Vorarbeit geleistet hatten, Roman Unterthurner, Adolf Unterweger, Spengler Graf Hubert und Elektro Almberger.

Musikalisch sorgte die Kircher Tanzl Musig und  Alex Favalli mit Catarina Pineschi für Unterhaltung.
Es waren viele Einheimische, Gäste und auswärtige bei unserem Pfarrfest in anderer Form dabei und haben die Angebote begeistert angenommen. Am späten Nachmittag ging das Fest zu Ende und alle gingen zufrieden und bereichert nach Hause.
 
Reinhold Prünster

 

 

 

 

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates 2010-2016

 

 

Pfarrer Florian Platter

 

geb. am 22.05.1942 in Saltaus/Passeier
als 2. von 10 Kindern einer Bauernfamilie.
Besuch der Volksschule in Saltaus von 1948-1953
anschließend Mittelschule, Hum. Gymnasium-Lyzeum
im Internat der Kapuziner in Salern/Vahrn
und im Knabenseminar Johanneum in Dorf Tirol, 1962 Matura in Meran
Eintritt in den Salesianerorden in Österreich
Ausbildung in Wien, Oberthalheim, Unterwaltersdorf und Amstetten
1968 Rückkehr nach Südtirol und Theologiestudium im Priesterseminar in Brixen bis 1972
1970 Diakonatsweihe und am 29.06.1971 Priesterweihe im Dom von Brixen

Kooperatorenposten:
1971-1972 in Pfunders (an Wochenenden)
1972-1974 in Klausen, 1974-1977 in St. Michael/Eppan
1977-1980 in Tisens
Pfarrerposten:
1980-1998 in St.Felix
ab 1989 auch in Unsere Liebe Frau im Walde
1998-2007 in Penon und Graun,
Gemeinde Kurtatsch
ab 2004 auch in Fennberg, Gemeinde Margreid
ab 2007 in Riffian und Kuens
 
 

Pfarrgemeinderat und Ausschüsse

Der Pfarrgemeinderat (PGR) besteht aus Hw. Florian Platter und 10 Pfarrgemeinderäten. Der PGR ist für alle Belange der Pfarre zuständig. Aufgabe des Pfarrgemeinderates ist es, zusammen mit dem Pfarrer und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei das pfarrliche Leben mitzugestalten. Je nach Aufgabe und Sachbereich wirkt der Pfarrgemeinderat beratend oder beschließend und übernimmt so Mitverantwortung.
 
Die Mitglieder werden vier- bis sechsmal jährlich zu einer Sitzung einberufen.
Kontakt:

 

pgr@wallfahrtskirche.riffian.com
 
 

Der Pfarrgemeinderat (beauftragt im November 2010) der Pfarrei Riffian stellt sich vor:

 
Pfarrer Florian Platter
Vorsitzende: Manuela A. Gumpold Unterweger
Stellvertretender Vorsitzender: Hubert Pixner
Schriftführer: Dr. Josef Kröss
 

Monika Hopfhauer (Caritas)

Markus Kuen (Kath. Männerbund)
Luise Larch
Maria Mair
Anna Scherer
Heinrich Schupfer
Anni Wieland
 
Die Arbeit des Pfarrgemeinderates erfolgt größtenteils in den Fachausschüssen. Pfarrer Florian Platter ist von Amts wegen in jedem Ausschuss vertreten.
 

Ausschuss des Pfarrgemeinderates

Manuela A. Gumpold Unterweger, Hubert Pixner, Maria Mair
 
In diesem Ausschuss werden die Sitzungen des PGR vorbereitet, die Beschlüsse ausgeführt und allfällige dringende Entscheidungen getroffen.
Die Mitglieder treffen sich monatlich.
 

Vermögensverwaltungsrat (VVR)

Dino Dalceggio, Monika Hopfhauer, Josef Mitterhofer, Hubert Pixner, Heinrich Schupfer.
 
Für die Abwicklung der Seelsorgstätigkeiten braucht es auch finanzielle Mittel. Diese kommen zum Teil aus den Erträgen von den Immobilien bzw. von Besitzungen der Pfarrei und von Spenden der Gläubigen und von Sponsoren.
 
Pfarrer und Vermögensverwaltungsrat, bestehend aus 5 Personen, die zum Teil Mitglieder des PGRs und zum Teil vom Pfarrer ernannt sind, haben die Zuständigkeit für die finanziellen Angelegenheiten der Pfarrei.
 

Liturgieausschuss

Luise Larch, Maria Mair, Nora Prünster, Dr. Josef Pircher.
Dieses Gremium ist vor allem für die Vorbereitung und Gestaltung von besonderen Gottesdiensten im Laufe des Kirchenjahres zuständig.
 

Erwachsenenbildung

Maria Mair, Dr. Burgl Pircher
 

Kinder- und Jugendbetreuung

Manuela A. Gumpold Unterweger.
Ortsvorsitzende Jungschar: Johannes Gruber
 

Caritas

Vorsitzende: Monika Hopfhauer. Weiters Helga Unterweger und Marialuise Pircher-Verdorfer
Die Mitglieder wirken im Stillen, um in Not geratenen Menschen unauffällig und unbürokratisch zu helfen. Mehr Infos zur Caritas finden Sie hier : www.caritas.bz.it
 

Friedhofskomitee

Paul Schmidhammer, Heinrich Schupfer, Stefan Unterthurner (Vertreter der Gemeinde).
 

Arbeitskreis „Wallfahrt und Pilgern“

Dr. Josef Kröss, Markus Kuen, Heinrich Schupfer
 

Arbeitsgruppe „Grünflächen“

Heinrich Schupfer, Dr. Josef Kröss
 

Katholische Männerbewegung

Vorsitzender: Markus Kuen, Matthias Raich, Dr. Josef Pircher
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Karl Augscheller

Foto: An der Kirchentür (von links vorne): BM Franz Pixner, Pfarrer Florian Platter, Pfarrer Edmund Ungerer, Dekan Hans Pamer, PGR Vorsitzende Manuela Gumpold Unterweger (von links hinten): Dr. Sepp Pircher, Konrad Wieser, Hubert Pixner

 

 

 

 


Im Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse heißt es: „Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Manuela Gumpold Unterweger, hat dieses Zitat in ihre Begrüßung des neuen Pfarrers von Riffian und Kuens, Edmund Ungerer, eingeflochten. Es werde eine neue Seite eines Buches aufgeschlagen, durch den Abschied von Pfarrer Florian Platter und die Übergabe an Pfarrer Edmund Ungerer vollziehe sich wie durch die Ernennung der beiden neuen Pfarrverantwortlichen Hubert Pixner für Riffian und Konrad Wieser für Kuens Wandel und Neubeginn.

Am Sonntag, 18. September 2016, wurde Mag. Edmund Ungerer, seit dem 1. September vom Bischof ernannt, feierlich in sein Amt eingeführt. Dekan Hans Pamer, Pfarrer Florian Platter, die Pfarrgemeinderäte von Riffian und Kuens, Abordnungen der beiden Gemeinden, allen voran Bürgermeister Franz Pixner, und die Ministranten geleiteten unseren neuen Pfarrer vom Widum zum Kircheneingang, wo bereits die Musikkapelle und Abordnungen der Feuerwehr und der Schützen Aufstellung genommen hatten.

Bürgermeister Franz Pixner hieß den neuen Pfarrer herzlich willkommen und dankte bei dieser Gelegenheit gleichzeitig Pfarrer Florian Platter, der in den verdienten Ruhestand tritt, jedoch weiterhin als Seelsorger in unseren beiden Dörfern tätig sein wird, für sein langjähriges segensreiches Wirken. Dekan Hans Pamer übergab dem neuen Pfarrer offiziell den Kirchenschlüssel, mit dem, wie er später in der Festpredigt betonte, eine große Verantwortung verbunden sei und der die Herzen der Menschen öffnen solle.

Während des feierlichen Gottesdienstes, der vom Kirchenchor und der Organistin musikalisch mitgestaltet wurde, folgten dann die weiteren feierlichen offiziellen Handlungen: Die Überreichung des Lektionars, der Treueeid des neuen Pfarrers, die Unterschrift der Protokolle, die Überreichung der Ernennungsurkunden und die Übergabe des Altars an den neuen Pfarrer. Nach der Eucharistiefeier richtete Pfarrer Edmund Ungerer schließlich seine Begrüßungsworte an die Pfarrgemeinde.

Die würdige Feier endete mit einem Umtrunk im Widumgarten, zu dem die ganze Pfarrgemeinde eingeladen war und wo es Gelegenheit gab, den neuen Pfarrer persönlich willkommen zu heißen und Gratulationen auszusprechen.

Wir wünschen unserem neuen Pfarrer einen guten Einstand und weiterhin viel Freude an seinen vielfältigen Aufgaben, zu denen nun auch die Seelsorge für Riffian und Kuens dazukommt, unserem geschätzten Florian Platter einen schönen und vor allem gesunden Ruhestand und den beiden neuen Pfarrverantwortlichen viel Kraft für ihre Arbeit in unseren Pfarrgemeinden.
 

 

 

 

 


Im Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse heißt es: „...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
 

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Manuela Gumpold Unterweger, hat dieses Zitat in ihre Begrüßung des neuen Pfarrers von Riffian und Kuens, Edmund Ungerer, eingeflochten. Es werde eine neue Seite eines Buches aufgeschlagen, durch den Abschied von Pfarrer Florian Platter und die Übergabe an Pfarrer Edmund Ungerer vollziehe sich wie durch die Ernennung der beiden neuen Pfarrverantwortlichen Hubert Pixner für Riffian und Konrad Wieser für Kuens Wandel und Neubeginn.

Am Sonntag, 18. September 2016, wurde Mag. Edmund Ungerer, seit dem 1. September vom Bischof ernannt, feierlich in sein Amt eingeführt. Dekan Hans Pamer, Pfarrer Florian Platter, die Pfarrgemeinderäte von Riffian und Kuens, Abordnungen der beiden Gemeinden, allen voran Bürgermeister Franz Pixner, und die Ministranten geleiteten unseren neuen Pfarrer vom Widum zum Kircheneingang, wo bereits die Musikkapelle und Abordnungen der Feuerwehr und der Schützen Aufstellung genommen hatten. Bürgermeister Franz Pixner hieß den neuen Pfarrer herzlich willkommen und dankte bei dieser Gelegenheit gleichzeitig Pfarrer Florian Platter, der in den verdienten Ruhestand tritt, jedoch weiterhin als Seelsorger in unseren beiden Dörfern tätig sein wird, für sein langjähriges segensreiches Wirken.

Dekan Hans Pamer übergab dem neuen Pfarrer offiziell den Kirchenschlüssel, mit dem, wie er später in der Festpredigt betonte, eine große Verantwortung verbunden sei und der die Herzen der Menschen öffnen solle. Während des feierlichen Gottesdienstes, der vom Kirchenchor und der Organistin musikalisch mitgestaltet wurde, folgten dann die weiteren feierlichen offiziellen Handlungen: Die Überreichung des Lektionars, der Treueeid des neuen Pfarrers, die Unterschrift der Protokolle, die Überreichung der Ernennungsurkunden und die Übergabe des Altars an den neuen Pfarrer. Nach der Eucharistiefeier richtete Pfarrer Edmund Ungerer schließlich seine Begrüßungsworte an die Pfarrgemeinde.

Die würdige Feier endete mit einem Umtrunk im Widumgarten, zu dem die ganze Pfarrgemeinde eingeladen war und wo es Gelegenheit gab, den neuen Pfarrer persönlich willkommen zu heißen und Gratulationen auszusprechen.
Wir wünschen unserem neuen Pfarrer einen guten Einstand und weiterhin viel Freude an seinen vielfältigen Aufgaben, zu denen nun auch die Seelsorge für Riffian und Kuens dazukommt, unserem geschätzten Florian Platter einen schönen und vor allem gesunden Ruhestand und den beiden neuen Pfarrverantwortlichen viel Kraft für ihre Arbeit in unseren Pfarrgemeinden.
 

 

 



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