Wallfahrtskirche Riffian

Liebe Gläubige,

 

hier finden Sie Gebetstexte, Meditationstexte zur Besinnung und Lieder aus dem Gotteslob (GL). Diese wurden in Zusammenarbeit mit Seelsorger Richard Hofer, Burgl Pircher, Religionslehrerin Maria Raich, Relindis Waldner, Pöhl Augscheller Monika und Maria Mair zusammengetragen.

 

Wir bedanken uns bei Pfarrer Edmund Ungerer, Nora Prünster, dem Familienchor, Siglinde Zipperle und bei Manuela Unterweger für die Aktualisierung unserer Homepage.

 

Monika Hopfhauer

Vorsitzende PGR

 

Besinnliche Texte und Gebete:

· Anbetungsstunde (gestaltet von Burgl Pircher) 

· Gebet eines Erstkommumionkindes an die Muttergottes

· Meditaion  "Meiner Sehnsucht nachgehen"
· weitere Gebete

 

 

Videoclips

· Ansprache von Pfarrer Edmund Ungerer an die Erstkommunionkinder
· Grüße von Pfarrer Edmund Ungerer an die Jungscharkinder
· Lieder von 5 Frauen des Kirchenchors Riffian unter der Leitung von Nora Prünser
· Lieder des Familienchors
· Lied von Johanna und Edi

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

Lieder des Familienchors

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jodler von Johanna und Eduard


 

 

 

Anbetungsstunde

 

Wir finden uns heute in der Gemeinschaft unter dem Schutz Mariens zuhause zusammen, um die Anbetungsstunden in der Pfarrkirche, die schon seit Jahrhunderten gehalten wurden, daheim - allein, in der Familie oder in einer kleinen Gruppe - zu halten. Wir sind überzeugt, dass Jesus anwesend ist, denn sein Wort gilt:
Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Wir beginnen mit dem Besinnungstext: Meine Lasten (eine/r liest vor)

 

Jesus, so viele Menschen
kamen damals zu dir:
Verzweifelte, Ausgestoßene,
Einsame, Kranke.
Du nahmst dir Zeit für sie,
du warst für sie da,
du hörtest ihnen zu,
du zeigtest ihnen
ihren besonderen Wert
als Kinder Gottes,
du hast sie geheilt,
du hast sie gesegnet.

So komme auch ich jetzt zu dir.
Ich gebe meine Lasten bei dir ab,
meine Sorgen, mein Leiden,
meine Verzweiflung, meine Krankheit.
Ich bin sicher, dass du mitträgst,
heilst und segnest.

 

Vielleicht können wir jetzt gemeinsam unsere Fragen benennen oder still vor den Herrn bringen. (Zeit lassen nachzudenken)
Wir beten dann miteinander den Kurzrosenkranz, bei dem wir das jeweilige Geheimnis in einem Ave Maria betrachten:

 

Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast
Jesus, den du zu Elisabeth getragen hast
Jesus, den du zu Betlehem geboren hast
Jesus, den du im Tempel aufgeopfert hast
Jesus, den du im Tempel gefunden hast
Ehre sei dem Vater … Vater unser …
Jesus, der von Johannes getauft worden ist
Jesus, der sich bei der Hochzeit zu Kana geoffenbart hat
Jesus, der das Reich Gottes verkündet hat
Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
Jesus, der uns die Eucharistie aufgetragen hat
Ehre sei dem Vater … Vater unser …
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist
Ehre sei dem Vater … Vater unser …
Jesus, der von den Toten auferstanden ist
Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist
Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat
Ehre sei dem Vater

Wir bleiben noch einige Minuten in der Stille und dann hören wir den Text, der uns bestätigt, dass wir nicht allein sind. Dass Einer auf uns wartet und sich um uns sorgt.

 

 

Der Herr am Ufer

 

Wenn wir am Ende sind mit unserer Kraft,
mit unserer Hoffnung, dass ein neuer Morgen kommt,
wenn wir enttäuscht die Hände sinken lassen
und meinen, alle Mühe war vergebens,
wenn unsere Netze leer sind, leer wie unsere Hände,
dann stehst du, Herr, am Ufer.
Wenn etwas uns gelingt, womit wir nicht gerechnet,
wenn etwas uns geschenkt wird, unverdient,
wenn es so viele Gründe gibt zum Danke-Sagen,
dann stehst du, Herr, am Ufer.
Wenn wir an Menschen denken, die der Hunger quält,
denen der Reis fehlt und der Fisch, ihr täglich Brot,
wenn wir an jene denken, die nach Liebe hungern,
nach Anerkennung, Zärtlichkeit, Gerechtigkeit,
wenn wir an unsere eigene unerfüllte Sehnsucht denken,
dann stehst du, Herr, am Ufer.
Wenn uns die Schuld bedrückt, weil wir verleugnet haben
oder verraten oder einfach nur vergessen,
wenn uns ein Name einfällt, den wir schwer enttäuschten,
den wir zu wenig liebten, dem wir Unrecht taten,
wenn wir uns fragen, ob wir dich wohl lieben, Gott,
dann stehst du, Herr, am Ufer.

Wenn wir das alles, was sich angesammelt hat in uns
an Hoffnung und Enttäuschung,
zusammenfassen in die knappe Bitte:
"Herr, bleibe bei uns!" – jetzt in dieser Stunde und gleich und morgen,
wenn der graue Alltag wieder kommt,
dann stehst du, Herr, am Ufer.
Du hast uns versprochen, dass du auf uns wartest.
Du hast uns versprochen, dass du bei uns bist
im Leben und im Tod.

Hermann Josef Coenen

 

 

 

 

 

 

Gebet eines Erstkommunionkindes an die Muttergottes.

 

Ich knie hier in unserer Wallfahrtskirche und denke an die Vorbereitungsstunden für meine Erstkommunion. Ich habe dabei mit Gebeten, Geschichten und Bildern viel von Jesus gehört. Ich sehe auf dem großen Altar Maria mit ihrem toten Sohn und auf dem Seitenaltar Maria mit Jesus als Kind.
Auch diese Statue zeigt, wie die Mutter Maria Jesus, ihr Kind, liebevoll anschaut und das Kind wendet sich spielerisch der Mutter zu.

 

Das Bild strahlt so viel Liebe aus. Ich vergleiche es mit meiner Mutter und mir. Meine Mutter liebt mich so wie ich bin. So wird auch Maria Jesus geliebt haben.
Meine Mutter kennt meine Nöte und Sorgen. Bestimmt durfte auch Jesus immer zu seiner Mutter kommen.
Mit ihrer Nähe schenkt sie mir Geborgenheit, als Zeichen ihrer Liebe umarmt sie mich. Sie schenkt mir damit Frohsinn und Wohlwollen.

Genauso stelle ich mir Maria, die Gottesmutter vor.
Sie ist die Mutter aller Kinder, aller Menschen. Jetzt verstehe ich, warum so viele Menshen nach Riffian pilgern. Sie finden hier bei der Mutter Gottes Hoffnung, Zuversicht und Kraft.
Maria dafür danke ich dir.
Ich zünde eine Kerze an, diese soll meinen Dank aussprechen udn dabei bete ich
das schöne Gebet: Gegrüßt seist du Maria.....

 

 

 

 

 

 

Abendgebet

 

 

Vater im Himmel!
Du hast mich diesen Tag erleben lassen.
Ich war die ganze Zeit
in Deiner Liebe geborgen.
Ich danke dir.
Behüte mich auch in dieser Nacht
und lass mich morgen mit Dir
einen neuen Tag erleben.
Amen

 

Abendgebet

Nach Hause kommen
zu mir
und zu Dir, o Gott

mit Dir sprechen
in die Stille hineinhorchen
die Freude, die Trauer,
den Dank, den Zweifel
nachklingen lassen

mit mir in Einklang kommen
hören, sehen, spüren
dass Du da bist
dass Du mich anschaust

dass mein Gestern
und mein Heute
sein dürfen bei Dir
und dass Du
für mein Morgen sorgst

Almut Haneberg

 

Morgengedanke

Ich bitte dich, Herr
um die große Kraft,
diesen kleinen Tag zu bestehen,
um auf dem großen Weg zu dir
einen kleinen Schritt weiterzugehen.

Ernst Ginsberg

 

Morgengebet

Gott, Vater im Himmel!
Ein neuer Tag hat angefangen.
Du schenkst ihn mir.
Ich freue mich und danke Dir,
dass ich ihn leben darf.
Vor allem aber danke ich Dir,
dass Du immer und überall an mich denkst
und mich allezeit liebst.
Das macht mich froh.
Zeige mir heute,
was recht und unrecht ist.
Hilf mir, gut zu sein.
Amen

 

 

 

Mit Hoffnung und Freude beten wir zu unsere Mutter Gottes. In diesen heurigen „virtuellen“ Gebetstagen laden wir alle Gläubigen ein, die Möglichkeit zu nutzen, als Hauskirche im gemeinsamen Gebet und Feiern viel Kraft für den Glauben und Zuversicht für das Gute zu empfangen.

 

Maria ist Urbild und Vorbild der pilgernden Kirche; Wegbegleiterin auf der Suche nach Jesus und seiner frohen Botschaft. Deshalb spielt Maria im Rosenkranzgebet eine tragende Rolle. Sie ist nicht das Zentrum – das ist Jesus. Sie aber ist in diesem Gebet der Weg , der uns zum Zentrum führt.

 

Einstieg:
Wir versammeln uns, indem wir uns anschauen, anlächeln, zuwinken oder die Hand reichen.
• Ein Tuch (oder Serviette) wird in die Mitte des Tisches gelegt, darauf eine Kerze gestellt die wir anzünden. So fühlen wir uns mit den Gruppen im Geiste und Gebet verbunden. Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen - Im Namen des Vaters…

 

Maria vom Knoten
Maria vom Knoten, ich komme zu dir und trage viel Freuden und Lasten mit mir.
Maria vom Knoten, wer hört nicht darauf- der Knoten sind viele, sie gehen nicht auf.
Maria vom Knoten, wie tröstlich das klingt: Es gibt eine Hand, die Knoten entschlingt.
Maria vom Knoten, den Knäuel hier schau‘! Ich bring ihn nicht auf - hilf du,heil’ge Frau.
Maria vom Knoten, der Knäuel bin ich - Ins Letzte verwirret : Erbarme du dich!
Maria vom Knoten, du bist schon im Licht, du weißt es ja selbst, was mir noch gebricht.

 

Entscheidungsfreiheit
Du tust nie, was andere dir sagen. Du entscheidest selbst, nimmst dein Leben in die Hand,verplanst deine Zeit.
Der Terminkalender ist voll ….
Und wenn Gott etwas von dir will? „ Nein leider – keinen Termin mehr frei.
DA habe ich etwas anderes vor.“
Dein Leben verläuft in vorgegebenen Bahnen.
Störungen sind unerwünscht, Planänderungen nicht vorgesehen.
Anders Maria: Sie war offen für Planänderungen.
Sie war bereit für einen neuen Weg, Sie hatte Zeit.
Sie konnt sich frei entscheiden. Ihre Antwort: „ Mir geschehe , wie DU es mir gesagt hast.“

Ingrid Penner

 

GL 13-1+2+3 Segensbitten/ Vorschlag
GL 10-1+2+3 In Gemeinschaft mit Maria und den Heiligen

 

Du bist eine von uns , Maria
Ich suche dich nicht hoch über den Wolken.
Ich suche dich nicht auf Säulen aus Stein.
Ich suche dich nicht in Samt und Seide.
Ich suche dich nicht in Gold und Brokat.
Du bist eine von uns Maria, du bist eine von uns auf unserem Weg.
Du gehst mit uns auf unseren Straßen
den steineigen Weg in der Spur deines Sohns.

Ich sehe dich an, du einfaches Mädchen.
Ich sehe dich an, du Mutter in Not.
Ich sehe dich an voll Schmerzen und Tränen.
Ich sehe dich an, du glaubende Frau.

Ich brauche dich hier, hier auf uns’rer Erde.
Ich brauche dich hier, hier ganz nah bei mir.
Ich brauche dich hier als Schwester im Glauben.
Ich brauche dich hier als Mutter am Weg.

Samuel Schraustetter

 

 

 

Öffne mich heiliger Geist
Öffne meine Ohren,Heiliger Geist, damit ich Deine Botschaft höre.
Öffne meine Augen, Heiliger Geist,damit ich dieSchönheit der Schöpfung sehe.
Öffne meinen Geist, Heiliger Geist,damit ich Deine Botschaft glaube.
Öffne meinen Mund ,Heiliger Geist,damit ich Deiner Herrlichkeit Zeugnis gebe.
Öffne meine Hände , Heiliger Geist, damit ich Deine Hilfe fasse.
Öffne mein Gemüt, Heiliger Geist, damit ich Deine Nähe liebe.
Öffne mein Herz, Heiliger Geist, damit ich Deine Liebe spüre.

 

 

Das Rosenkranz Gebet
Im Namen des Vaters…
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen…
Ehre sei dem Vater…
….Vater unser
….drei Gegrüßet seist du Maria….Jesus,der in uns den Glauben vermehre….
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke…Jesus, der in uns die Liebe entzünde
Ehre sei dem Vater ….

 

GL 4
A 4 - Die freudenreichen Geheimnisse
B 5 - Die lichtreichen Geheimnisse
C 6 - Die schmerzhaften Geheimnisse
D 7 - Die glorreichen Geheimnisse
E 8 - Die trostreichen Geheimnisse

 

 

Der Engel des Herrn
brachte Maria die Botschaft.
- Und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria …
Maria sprach:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn.
- Mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria …
Und das Wort ist Fleisch geworden.
- Und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …
Bitte für uns, heilige Gottesmutter.
Dass wir würdig werden
der Verheißungen Christi.
Amen.

 

 

Jesus, du guter Hirt.
Du schenkst mir Vertrauen und Freiheit.
Du verlierst mich nie uns dem Auge.
Du gehst mit mir überall nach.
Und wenn ich am Ende bin,und nicht mehr kann –
Du holst mich aus allem heraus.
Du nimmst mich fest in deine Hand
Und trägst mich nach Hause.
Und deine Liebe – hört niemals auf.

 

 

Heilige Maria, Mutter Gottes und unsere Mutter,
deinem mütterlichen Schutz empfehlen wir alle Menschen an: Die Ungeborenen, die Kinder, die Jugend, die Erwachsenen und älter werdenden Menschen, die Eheleute und die Alleinstehenden. Die Einsamen, Verlassenen, Traurigen und Kranken, die Sterbenden und unsere Toten. Nimm sie alle an deine Hand und führe sie hin zu Jesus Christus. Diese Bitten und viele, die wir auf dem Herzen haben, vertrauen wir dir an.

 

Maria, ich komme mit meinen Wünschen und Sehnsüchten,
mit allem, was in mir lebendig ist. Ich komme mit den Tagen und Jahren,
in denen ich nicht vergessen habe, meine Träume zu leben.

Ich komme mit den Zeiten meiner Trauer, der ich nicht entfliehe.
Wenn wir sie durchgestanden haben, sehe ich wieder neue Wege vor mir.

Ich komme mit jedem Augenblick, der mich zur Freude und
zum Glücklichsein einlädt.Ich bin da in diesem Augenblick.

Ich bitte darum, Maria, dass auf deine Fürsprache Gott mich auf diesem Weg
mit seiner Liebe und seiner Nähe berührt.

 

GL 525 Freu dich, du Himmelkönigin
GL 535 Segne du, Maria, segne mich dein Kind
GL 906 Von guten Mächten treu und still umgeben
GL 908 Möge die Straße uns zusammen führen

 

Liedervorschläge sind auch zum Beten geeignet

 

 

 

 

 



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