Wallfahrtskirche Riffian

 

in deutscher und italienischer Sprache. Termine
nach Vereinbarung

ÖFFNUNGZEITEN DER KIRCHE
7.30-18.30 Uhr Winterzeit
7.30-19.30 Uhr Sommerzeit
 

 

 


 

 

Liturgische Haltungen

 

Die äußere Haltung drückt unsere innere Einstellung aus.
Für die Gläubigen haben sich grundsätzlich drei Haltungen in unserer Liturgie eingebürgert: stehen, knien, sitzen. Als Faustregel könnte man sagen: Wir stehen, wenn wir beten, wir knien, wenn wir unsere Verehrung erweisen wollen, und wir setzen uns hin, wenn wir hören oder etwas in uns nachklingen lassen wollen.

Stehen: Im Gottesdienst stehen wir immer dann, wenn wir Gott direkt ansprechen, beim Gebet. Die Aufforderung des Priesters „Lasst uns beten!“ ist in der Regel zugleich immer die Aufforderung. „Lasst uns hinstehen!“ Die Gemeinde steht auch beim  Glaubensbekenntnis und Vaterunser, aber auch beim Gloria und Sanctus und aus Ehrfurcht vor dem Wort Gottes beim Evangelium. Und, als ein Akt der Höflichkeit, stehen wir auf zur Begrüßung und zur Verabschiedung, beim Ein- und beim Auszug des Priesters.

Knien: ist eine Geste, die Gott gegenüber Ehrfurcht erweist und seine Größe anerkennt. In Momenten der besonderen Verehrung Gottes knien wir im Gottesdienst – bei der Wandlung und gegebenenfalls auch kurz vor dem Empfang der Kommunion und nach der Kommunion.
Auch die Kniebeuge ist eine Geste, die Verehrung ausdrücken will. Deshalb ist es üblich, vor dem Altar oder vor dem Tabernakel (in dem das Allerheiligste aufbewahrt wird) bzw. beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Kniebeuge zu machen.
Das Knien ist für viele Christen auch die für sie stimmige Haltung beim persönlichen, stillen Gebet.

Sitzen: ist die richtige Haltung um zuzuhören, zum Beispiel während der Lesung oder bei der Predigt, manchmal auch, wenn der Chor das Kyrie und  Gloria singt. Wir setzen uns hin, wenn wir etwas bedenken und in uns nachschwingen lassen wollen, zum Beispiel nach dem Empfang der Kommunion, und wenn andere mit Vorbereitungen „beschäftigt“ sind, zum Beispiel bei der Gabenbereitung.

Manche Teile der Messe erlauben verschiedene Gebetshaltungen, je nachdem wie sie interpretiert werden oder wie es in der Pfarre üblich ist. So kann man beim Schlusssegen knien oder stehen, beides ist möglich.

Innere und äußere Haltung hängen oft eng zusammen, deshalb ist es nicht unwichtig, sich den Sinn der liturgischen Haltungen zu verdeutlichen. Dadurch können auch die einzelnen Teile der Messe und ihre Bedeutung bewusster wahrgenommen werden.

 

 



 ITALIANO